Aktuelles Video eines amerikanischen Chirurgen über die traditionelle Methode

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Die Methoden bisher (traditionelle Methoden)
Bei den herkömmlichen Methoden, nach denen die Mehrzahl der Ärzte heute immer noch operiert, wird geschnitten, Haut entfernt und meist der Knorpel im Ohr bearbeitet. Daraus resultieren Risiken wie tagelange Schmerzen, Infektionen mit antibiotischen Therapien, oft wochenlanger Kopfverband, Schwellungen, Blutergüsse, Narben, Kanten und Einziehungen der Ohrmuscheloberfläche und stationärer Aufenthalt. In der Fachsprache sind dies die Operationsverfahren nach Stenström, Pitanguy, Mustardé und hiervon abgeleitete ähnliche Methoden. Dazu kommen noch hohe Kosten und schulische oder berufliche Ausfälle. Ein erneutes Abstehen der Ohren ist keine Seltenheit.
Die häufigsten bisherigen Ohranlegemethoden sind:
Converse:
- Schnitt hinter dem Ohr
- Rückseite des Knorpels freilegen und bearbeiten
- Entfernung von Haut
- Verband mehrere Wochen
- Vollnarkose bei Kindern und häufig auch bei Erwachsenen
- Operationsnarben bleiben zurück
- Häufig dauerhafte, unnatürliche, teils entstellende Knorpelkanten und unregelmäßige Vertiefungen auf der Vorderseite des Ohres
- Schmerzen bis zu zwei Wochen
Stenström:
- Schnitt hinter dem Ohr
- Im Unterschied zu Converse auch Vorderseite des Knorpels
freigelegt und bearbeitet,
- Verband mehrere Wochen,
- Vollnarkose bei Kindern und bei Erwachsenen,
- Operationsnarben bleiben zurück
- Häufig Knorpelkanten und unregelmäßige Vertiefungen auf der
Vorderseite des Ohres
- Schmerzen bis zu zwei Wochen
- Häufig auch Klinikaufenthalt bis zu zwei Wochen
Pitanguy:
- Schnitt hinter dem Ohr
- Entfernung von Knorpelteilen
- Vollnarkose bei Kindern und häufig auch bei Erwachsenen
- Operationsnarben bleiben zurück
- Ergebnis häufig nicht befriedigend
Mustardé:
Häufig wird diese Methode mit der Merck’schen Fadenmethode verwechselt. Die Methode nach Mustadé hat aber nichts mit der Merck’schen Fadenmethode zu tun. Auch bei Mustadé erfolgt ein Schnitt hinter dem Ohr und Haut wird entfernt. Die Fäden werden in der offenen Operationswunde verlegt.
- Verband mehrere Wochen
- Vollnarkose bei Kindern und häufig auch bei Erwachsenen
- Operationsnarben bleiben zurück.
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