Abstehende Ohren korrigieren - Correcting protruding ears

Vorteile der Fadenmethode nach Merck gegenüber den traditionellen Methoden

basierend auf der Auswertung von 5528 operierten Ohren von 1996 bis 2008

Fadenmethode nach Dr. Merck

Traditionelle Methoden

Optimales Ergebnis durch Erzielung einer stets runden, kantenfreien, natürlich geformten Anthelix. Es entsteht immer ein natürlich aussehendes Ohr 

Häufig Kanten und unregelmäßige Einziehungen entlang der Anthelix; zu eng anliegende Ohren, Ohr liegt in der Mitte zu eng an (sog. Telefonhörerohr)

Patient darf mit einem Handspiegel die neue Position während und am Ende der Operation kontrollieren und mitbestimmen

Mitbestimmung der neuen Ohrposition ist nicht möglich

Ohren lassen sich genau und meistens seitengleich anlegen

Ohren lassen sich oft nicht seitengleich anlegen

Keine Kopfverbände

Stets Kopfverbände, oft 2 Wochen lang oder auch länger

Keine Hautschnitte oder Hautentfernungen, nur winzige Nadelstiche und zwei bis drei winzige Stichincisionen auf der Ohrmuschelrückseite

Hautschnitt zwischen 3 und 5 cm, oft ovale Hautexcision auf der Ohrmuschelrückseite

Kein Schneiden, Ritzen, Raspeln, Ausdünnen oder sonstige Bearbeitung des Knorpels

Oft Schneiden, Ritzen, Raspeln, Ausdünnen oder andere Bearbeitung des Knorpels

Keine sichtbare Narben

Narben unvermeidbar, mitunter überschießende Narbenbildung bis hin zu Keloiden

Minimalster intraoperativer Blutverlust

Intraoperativer Blutverlust deutlich größer

Keine klinisch relevante postoperative Nachblutung

Mitunter stärkere postoperative Nachblutungen verschiedenen Ausmaßes

Postoperatives Infektionsrisiko bei Fadenpenetration durch die Haut bei 2,8 % der Fälle

Postoperatives Infektionsrisiko bei Fadenpenetration durch die Haut bis zu 9,9% (lt. Literaturangabe)

Bisher nur 4 Fälle einer echten Allergie auf das Fadenmaterial. Sehr selten Fadengranulom

Fadenfisteln und Granulome bis 9,9 %, da oft anderes Fadenmaterial verwendet wird (lt. Literaturangabe)

Schmerzen nach der Operation durchschnittlich 1- 3 Tage lang, in Ausnahmefällen auch länger

Schmerzen oft bis zu einer Woche lang oder auch länger

Nur eintägiger perioperativer Infektionsschutz mit einem Antibiotikum

Infektionsschutz mit Antibiotika meist 1 - 2 Wochen lang

Minimalinvasiver Eingriff

 Invasiver Eingriff

Gering-bis mittelgradige Schwellungen etwa 5 bis 7 Tage lang

Oft starke Schwellungen bis zu 2 Wochen und auch länger

Kein Ausrasieren der Haare um das Ohr herum

Oft Ausrasieren der Haare um das Ohr herum

Ambulanter Eingriff

Oft stationäre Behandlung, mitunter bis zu 2 Wochen lang

Keine postoperative Nachbehandlung

Meist mehrere postoperative Kontrollen und Nachbehandlungen nötig

Keine oder nur kurzzeitige schulische bzw. berufliche Ausfälle

Schulische oder berufliche Ausfälle unterschiedlicher Länge

Geringe Rezidivquote (Wiederabstehen der Ohren um wenige Millimeter, selten mehr) von nur 4,9 %

Deutlich größere Rezidivquoten bis zu 58 % (lt. Literaturangabe)

Fadenabstoßungsquote 5,8 %

Fadenabstoßungssquote bis zu 9,9 % (lt. Literaturangabe)

Unnatürliche Verformungen der Ohren nicht möglich

Ernsthafte irreversible Verformungen bis hin zum sogenannten „Katastrophenohr“ möglich

Große Akzeptanz der Patienten (ältester Patient war bisher 86 Jahre alt)

Geringe Akzeptanz der Patienten